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Niedersachswerfen

Erster Spatenstich für einen Neubau der Bundesfachschule

Der Träger der Bundesfachschule, die Landesinnung Hessen-Thüringen Kälte-Klima-Technik hat daher das Architekturbüro Hartmann + Helm / Junk & Reich aus Weimar mit der Planung eines neuen Schulgebäudes beauftragt. Für den Neubau wurde bereits ein 20.000m² großes Grundstück mitten in Niedersachswerfen erworben, auf dem die neue moderne Bildungseinrichtung für die Kälte- und Klimatechnik einschließlich Industriekälte und Wärmepumpentechnik entsteht. Niedersachswerfen, in der Mitte von Deutschland liegend, ist hervorragend über die BAB 38/B4 sowie mit Zug und Regionalbahn zu erreichen.

Die Gesamtsumme für Bau und Ausstattung beträgt ca. 8 Mio. Euro. Der Bund und das Land Thüringen beteiligen sich an der Finanzierung.

Bei der Vorstellung der Planung erläutert Architekt Eckhardt Hartmann, dass die Schule nicht nur Lernort, sondern auch Lebensraum werden soll. Der Gebäudekomplex gliedert sich in drei Baukörper, welche die drei wesentlichen Nutzungsgruppen beinhalten. Werkstattgebäude, Schulungs- und Verwaltungsgebäude sowie das Versorgungsgebäude. Verbunden sind diese Gebäudeteile über Verkehrsflächen/Flure über den zentralen Eingangsbereich, der die Funktionen Foyer und Pausenbereich beinhaltet und nach Bedarf eine Erweiterungsfläche des Saales darstellt.

Die Konstruktion, die Form und der technische Ausbau richten sich konsequent nach den konkreten qualitativen und quantitativen Bedarfsanforderungen. Das Werkstattgebäude ist ein eingeschossiger Hallenbau mit großen stützenfreien Flächen. An den Werkstattbereich schließen sich das Versorgungsgebäude mit Küche und Speisesaal sowie der Vorlesungssaal an. Das zweigeschossige Schulungsgebäude ist durch die Verbindung von Theorie- und Laborräumen für den Lehrbetrieb optimiert. Die Unterrichts- und Laborräume sind nach Norden gerichtet. Die Gebäudekonstruktion und die Größe des Grundstückes bieten für die Bundesfachschule Erweiterungsmöglichkeiten in alle Richtungen.

Entsprechend dem Aufgabengebiet der Bundesfachschule Kälte-Klima-Technik wurde ein Energiekonzept auf der Basis eines zentralen VRF-Teilklimasystems erarbeitet. Der Heiz- und Kühllastbedarf wird über ein Wärmepumpensystem abgedeckt. Nutzerspezifische innere Lasten (z.B. der Wärmeanfall durch die Übungskälteanlagen in den Werkstattbereichen) werden im VRF-System genutzt, um in anderen Gebäudeteilen (z.B. Schulungsräume, Mehrzwecksaal) zur Nutzung zur Verfügung zu stehen.

Schulleiter Jörg Peters freut sich schon jetzt auf die zukünftige Herausforderung, die die neue nach modernsten Gesichtspunkten konzipierte Bildungseinrichtung mit sich bringt.

www.bfs-kaelte-klima.de