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Energetische Kälteanlagen für REWE

Ein Projekt auf 2.220 m2

Die Anforderungen seitens REWE waren klar definiert: Die Installation der CO₂-Anlage sollte ohne Störung des laufenden Betriebs im darüber liegenden Altenheim sowie bei den angrenzenden Gewerbebetrieben erfolgen. Zudem musste die architektonische Integrität der Gebäude gewahrt bleiben, während sowohl Gaskühler als auch Verbundanlagen möglichst leise arbeiten sollten – angesichts der nur 10 Meter entfernten Wohnbebauung.

Während des laufenden Verkaufsbetriebs galt es, mehrere Herausforderungen zu meistern:

  • Verschiebung der 25 Meter langen Mopro-Kühlregale
  • Erweiterung der Metzgerei und Vergrößerung des Verkaufsraums – alles ohne Schließzeiten
  • Montage des Radial-Gaskühlers unter engen Platzverhältnissen
  • Besondere Aufmerksamkeit erforderte die Positionierung des Gaskühlers: Aufgrund sicherheitstechnischer und gestalterischer Vorgaben kam eine Platzierung auf dem Dach nicht infrage. Die frühere Leitungsführung hätte zudem den Fluchtweg des benachbarten Altenheims beeinträchtigt. Nach intensiver Abstimmung mit dem Eigentümer wurde der Kühler mithilfe eines Ladekrans nahezu horizontal eingebracht.

    Im Rahmen aller Maßnahmen standen Aspekte wie Brandschutz, Sprinkleranlagen, Rauchmelder sowie die Kommunikation mit  Feuerwehr und Brandschutz­gutachtern im Fokus.

    Ein weiterer wichtiger Aspekt war die energetisch sinnvolle Entsorgung der warmen Abluft: Diese wird nun auf das direkt angrenzende Parkdeck geblasen, wobei ein Luftkurzschluss ausgeschlossen ist. Die Kanal-Kulisse umfasst eine Länge von einem Meter inklusive Schalldämpfer, um den Geräuschpegel zu minimieren.

    Im Rahmen aller Maßnahmen standen Aspekte wie Brandschutz, Sprinkleranlagen, Rauchmelder sowie die Kommunikation mit Feuerwehr und Brandschutzgutachtern im Fokus. Die Koordination mit Architekten, Statikern, Planern sowie Rohbauunternehmen und einer Kernbohrfirma war essenziell, um alle Anforderungen optimal zu erfüllen.

    Vorteile für REWE

    Der neue Gaskühler befindet sich im Untergeschoss des Gebäudes und profitiert durch seine Lage vor direkter Sonneneinstrahlung – was ganzjährig zu einer verbesserten Energieeffizienz beiträgt. Der Zugang zur Anlage ist unkompliziert gestaltet, sodass keine weiteren Gewerbeeinheiten betreten werden müssen.

    Das Feedback seitens REWE ist durchweg positiv: Trotz diverser äußerer Herausforderungen konnte der Markt am 29. Oktober 2024 planmäßig in Betrieb genommen werden. Aktuell wird ein Delta T zur Außentemperatur von 3K erreicht – ein exzellenter Wert für diese Aufstellvariante.

    Projektzeitraum und Teamleistung

    Das Projekt erstreckte sich über insgesamt elf Wochen. Das Team von KOCH arbeitete vor Ort mit bis zu 13 Fachkräften gleichzeitig an den verschiedenen Aufgaben.

    Die Zusammenarbeit zwischen TEKO und KOCH zeigt, wie durch gezielte technische Lösungen Effizienzsteigerungen in der Lebensmittelbranche erzielt werden können – ein bedeutender Schritt in Richtung nachhaltiger Versorgung.

    Der Gaskühler wurde mit einem Ladekran nahezu horizontal eingebracht.

    Bild: KOCH – Kälteanlagenbau GmbH

    Der Gaskühler wurde mit einem Ladekran nahezu horizontal eingebracht.

    TEKO Technik – auf einen Blick:

  • ROXSTAsmart 79 kW NK und 24 kW TK
  • Radial-Gaskühler PCR mit 170 kW Leistung
  • Vier EC-Ventilatoren (400 V)
  • Sechs Whiteline Verdampfer für Kühlräume
    (Mopro, O&G, Fleisch & Zubereitung sowie
    Multi-Vorbereitung & TK)
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