ILK Dresden
Das Institut für Luft- und Kältetechnik gemeinnützige Gesellschaft mbH (ILK Dresden) beruft Dr.-Ing. Valerius Venzik zum 1. Oktober 2026 zum zweiten Geschäftsführer. Er leitet das Forschungsinstitut zunächst gemeinsam mit Prof. Dr.-Ing. Uwe Franzke. Die Doppelspitze soll Verantwortung schrittweise übergeben und Wissen sichern.
Eine längere Übergangsphase mit dem bisherigen Geschäftsführer Franzke sichert den Wechsel an der Spitze ab. Damit bleiben auch die über Jahre gewachsenen Beziehungen zu Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und öffentlicher Hand bestehen.
Doppelspitze überträgt Verantwortung schrittweise
Mit der gemeinsamen Geschäftsführung gestaltet das Institut den Übergang vorausschauend. Die Konstruktion ermöglicht, Aufgaben nach und nach zu übergeben, statt sie zu einem Stichtag zu wechseln. Der Wissenstransfer zwischen beiden Geschäftsführern läuft dabei über einen längeren Zeitraum.
Venzik bringt Industrie- und Forschungserfahrung mit
Venzik ist 42 Jahre alt und Maschinenbauingenieur. Er verfügt über langjährige Führungs- und Forschungserfahrung in Thermodynamik, Energietechnik und industrieller Produktentwicklung. Seine Schwerpunkte liegen in der Führung von Forschungs- und Entwicklungsorganisationen sowie in der Entwicklung von Energie- und Wärmepumpensystemen.
Bei Viessmann verantwortete er in verschiedenen leitenden Funktionen internationale Forschungs- und Entwicklungsstrukturen. Dort führte er Organisationseinheiten mit bis zu 160 Mitarbeitenden und trug Verantwortung für Projektbudgets im zweistelligen Millionenbereich. Zuletzt befasste er sich mit Model Based Development, Organisationsentwicklung und der Effizienzsteigerung in der Systementwicklung.
Wissenschaftliche Laufbahn ergänzt das Profil
Venzik studierte Maschinen- und Anlagenbau mit Vertiefung in Energie- und Verfahrenstechnik. Anschließend promovierte er an der Universität Duisburg-Essen im Bereich Technische Thermodynamik mit summa cum laude. Seine fachliche Expertise umfasst Thermodynamik, konventionelle und erneuerbare Energietechnik, Hochtemperaturwärmepumpen, thermische Speicher sowie Modellierung und Simulation. „Ich freue mich auf die neue Aufgabe und die damit verbundene Herausforderung“, sagt Venzik.
Mit seiner wissenschaftlichen und industriellen Erfahrung soll Venzik die Kompetenzen des ILK Dresden weiter ausbauen. Gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie will das Institut neue Forschungs- und Technologiefelder erschließen. Die früh vorbereitete Nachfolge schafft die Grundlage für einen verlässlichen Übergang und die langfristige Entwicklung des Instituts.
Quelle: ILK Dresden / oja