KältenKlub
Am 26. Januar fand im Hospitalhof in Stuttgart der Wärmepumpen-Infotag statt. Die vom Amt für Umweltschutz der Landeshauptstadt Stuttgart organisierte Veranstaltung zählte rund 750 Besucher und zehn Aussteller.
Um 16:00 Uhr startet der erste „Beratungsmarathon“ für die Besucher. Der Bedarf an Informationen ist hoch, denn die Aussteller (Panasonic, Midea, Daikin, LG, Viessmann, Stiebel Eltron, Nibe, Ochsner, Mitsubishi Electric und Buderus) führten zahllose Gespräche mit den Endverbrauchern aus Stuttgart. Die häufigste Frage war „Wie teuer ist das und wie viel Förderungen gibt es?“. Eine konkrete Antwort kann keiner geben, weil die Anforderungen in den einzelnen Gesprächen zu unterschiedlich sind und jeder Bedarf etwas anders ist. Auch eine Wärmepumpe ist nicht einfach so von der Stange zu verkaufen und zu installieren. Aber jeder Ausseller hatte einen Fachbetrieb an der Hand, der weiterführende Gespräche bzw. Termine angeboten hat. So können die Endverbraucher ihr persönliches Angebot erhalten. Wenn sie denn wollen.
Neben diesen Fragen wurden den Gästen die technischen Möglichkeiten für die Realisierung ihrer Vorhaben erläutert. Dabei ging es von der Einzimmerwohnung über 230 m² große Einfamilienhäuser hin zu ganzen Liegenschaften.
Um 18:00 Uhr startet das „Bühnenprogramm“. Nach der Begrüßung durch den Bürgermeister für Städtebau, Wohnen und Umwelt, Peter Pätzold und Anja Floetenmeyer-Woltmann– aus dem Bereich Energie- und Marktentwicklung startet Carsten Herbert mit seinem Vortrag zum Thema Wärmepumpen im Altbau. Darauf folgten Informationen zum Thema Förderung.
Um 19:30 startet dann der zweite Teil des Beratungsmarathons. Die Erkenntnis ist einfach: Der Bedarf an Informationen zur Förderung ist hoch und die Beratungen der Aussteller zu den technischen Möglichkeiten der einzelnen Besucher, die immer etwas andere sind, ist hochgradig nachgefragt. Das Interesse an Wärmepumpen bei den Endverbrauchern ist ebenfalls hoch und zeigt, dass zum einen ein hoher Handlungsbedarf besteht und zum anderen die Bereitschaft zum Wechsel des Heizungssystems vorhanden ist. Wenn der Preis und die Förderung stimmen. (DR)