Grundlagen der Thermodynamik
Antwort 1: Klima: Mittlerer Zustand der Atmosphäre über einem bestimmten Gebiet und der für dieses Gebiet charakteristische (durchschnittliche) Ablauf der Witterung. Raumklima: Luftzustand in Räumen (mit Personenaufenthalt)
Antwort 2: Unter thermischer Behaglichkeit ist ein Zustand zu verstehen, bei dem der Mensch mit seiner thermischen Umgebung zufrieden ist (nicht zu kalt/warm, schwül/trocken, keine Zugluft usw.)
Antwort 3: Temperatur zwischen 20 °C und 26 °C, relative Luftfeuchte zwischen 30 % und 65 %, aber Wasserdampfgehalt maximal 11,5 g/kg.
Antwort 4: Durch die Atmung ändern sich Sauerstoff- und CO2-Gehalt. In der ausgeatmeten Luft beträgt der Sauerstoffgehalt ca. 16,5 % ab, der CO2-Gehalt ca. 4 %.
Antwort 5: Unter 12 % Sauerstoffgehalt treten Atembeschwerden auf, unter 7 % tritt Bewusstlosigkeit ein. Ein solcher Sauerstoffmangel kann jedoch nur in gasdichten Räumen entstehen. Kurzfristig verträgt der Mensch 2 % CO2, 10 % wirken tödlich, der Arbeitsplatzgrenzwert beträgt 5000 ppm = 0,5 %, die zulässige Grenze für Aufenthaltsräume nach DIN 1946
1500 ppm = 0,15 %. DIN EN 16798 klassifiziert die Raumluft nach maximalem CO2-Gehalt in vier Kategorien, jeweils über dem natürlichen CO2-Gehalt der Atmosphäre:
< 500 ppm, < 800 ppm, < 1350 ppm, > 1350 ppm.
Antwort 6: Parallel mit der durch den Menschen verursachten Erhöhung des CO2-Gehalts durch die Atmung sondert der Mensch Geruchsstoffe ab (Humangeruchsstoffe, Bioeffluenzen). Ab 0,15 % CO2 wird die Luft als verbraucht empfunden. CO2 ist also Indikator für die Humangeruchsstoffe.
Antwort 7: Ein erhöhter CO2-Anteil verschiebt die Säureverhältnisse im Blut zum Sauren hin. Dadurch wird die Sauerstoffversorgung verschlechtert. Kopfschmerzen, Benommenheit usw. sind die Folge und verringern die Leistungsfähigkeit der Personen.
Antwort 8: Je nach Aktivitätsgrad werden vom Menschen zwischen 12 Liter (Ruhe) und 150 Liter (Sport) CO2 pro Stunde produziert.