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Ziehl-Abegg

Umwelttechnikpreis des Landes Baden-Württemberg erhalten

Dies verbessert die CO2-Bilanz gleich zweifach: durch eine signifikante Reduzierung des verwendeten Materials und durch eine Senkung des Energieverbrauchs im laufenden Betrieb in Klimazentralgeräten und bei Industriebelüftungsanlagen.

Das neue Radiallaufrad weist Merkmale von drei völlig unterschiedlich bionischen Ansätzen auf: sowohl von der Aerodynamik (Vogelkunde) als auch von der Hydrodynamik (Meeresbiologie) und der Biomechanik (Bäume).

Die Hinterkanten der Ventilatorschaufeln sind dem Eulenflügel nachempfunden. Die Eule als leisester Raubvogel ist bei Ziehl-Abegg schon für mehrere Designs Vorbild gewesen. Mittlerweile gelten gezackte Hinterkanten von Ventilatoren als ein Markenzeichen von Ziehl-Abegg. Bei dem neuen Ventilator wurden die Zacken allerdings etwas weicher gezeichnet.

Die Evolution hat den Buckelwal im Hinblick auf die Strömungseffizienz so optimiert, dass er trotz seiner Körpergröße als sehr guter und wendiger Schwimmer gilt. Anders wären seine langen Wanderungen durch die Weltmeere ohne Nahrungsaufnahme auch nicht möglich. Von diesen bionischen Erkenntnissen profitiert nun bei Ziehl-Abegg die neueste Ventilatorgeneration.

Inspirieren lassen haben sich die Entwickler bei Ziehl-Abegg auch von Professor Claus Mattheck. Der „Baumflüsterer" oder „Baumpapst", wie ihn die Medien bezeichnen, schlägt die Brücke zwischen Natur und Technik: Denn der Professor ist Vorreiter der Wissenschaft der Biomechanik. Bäume sind Vorbild für beste Festigkeit bei minimalem Materialeinsatz. (RM)