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Referenzprojekt

KfW-40: Lüf­tungs­tech­nik im en­gen Be­stand

Die Wohnungsgesellschaft Leverkusen GmbH (WGL) hat als Auftakt einer Neugestaltung des Quartiers rund um den Königsberger Platz in Leverkusen-Rheindorf das Wohnhaus „KP812“ innerhalb eines Jahres saniert. Das in den frühen 1960er-Jahren errichtete Gebäude, das 72 Zwei-Raum-Wohnungen auf acht Etagen sowie Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss umfasst, wurde 2025 bis auf den Rohbau entkernt und modernisiert. Bereits im Oktober 2025 zogen die ersten Mieter ein, im März 2026 waren alle Wohneinheiten vollvermietet. Ziel der Sanierung war die Erreichung des KfW-Standards 40.

Im Rahmen einer kompletten Neugestaltung des Königsberger Platzes in Leverkusen-Rheindorf wurde das Wohnhaus KP812 innerhalb kürzester Zeit komplett saniert und hochwertig ausgestattet. Um den KfW-Standard 40 zu erreichen, kam Lüftungstechnik mit hoher Wärmerückgewinnung von Kermi zum Einsatz. Zudem wurden effiziente Heizkörper von Kermi eingebaut.

Wohnungsgesellschaft Leverkusen

Im Rahmen einer kompletten Neugestaltung des Königsberger Platzes in Leverkusen-Rheindorf wurde das Wohnhaus KP812 innerhalb kürzester Zeit komplett saniert und hochwertig ausgestattet. Um den KfW-Standard 40 zu erreichen, kam Lüftungstechnik mit hoher Wärmerückgewinnung von Kermi zum Einsatz. Zudem wurden effiziente Heizkörper von Kermi eingebaut.

Lüftung als Teil des energetischen Konzepts

Für den KfW-40-Standard waren neben einer neuen Dämmung und effizienter Anlagentechnik mit Fernwärme und modernen Heizkörpern auch eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung erforderlich. Christian Neukirchen von der IGS Ingenieurgesellschaft Schneider mbH aus Leverkusen, zuständig für die Planung der gesamten Haustechnik, stellte fest, dass die übliche bedarfsgeführte WC-Entlüftung nicht ausreichte.

In den oberen Stockwerken des Gebäudes waren die Winddrücke zu hoch für den Einsatz von Pendellüftern. Daher wurde für jede der 72 Wohneinheiten ein separates, zentrales Lüftungsgerät geplant. Die Wahl fiel auf die flachen Lüftungsgeräte x-well F150 von Kermi. Diese Geräte sind für Wohnflächen bis 115 m2 ausgelegt und bieten eine Wärmerückgewinnung von 88 % nach EN 13141-7 sowie die Energieeffizienzklasse A. Ihr Schallleistungspegel beträgt 38 dB(A) nach EN 13141-7. Die Geräte wurden zusammen mit Elektro- und Mediaverteilern in einer Trockenbauwand hinter einem Einbauschrank montiert.

Um die Abluftleitungen platzsparend unter den Außen- und Fortluftrohren hindurch zu führen, kamen Flachkanäle für die Abluft und ein Sonderformstück für die Außen- bzw. Fortluft zum Einsatz. Dieses Formstück hat eine U-Form und verändert die Querschnittsfläche nicht, damit die Luftgeschwindigkeiten gleich bleiben.

Kermi

Um die Abluftleitungen platzsparend unter den Außen- und Fortluftrohren hindurch zu führen, kamen Flachkanäle für die Abluft und ein Sonderformstück für die Außen- bzw. Fortluft zum Einsatz. Dieses Formstück hat eine U-Form und verändert die Querschnittsfläche nicht, damit die Luftgeschwindigkeiten gleich bleiben.

Rohrleitungsführung bei geringer Deckenhöhe

Eine Herausforderung stellte die Planung der Rohrleitungen dar. Die abgehängte Decke bot wenig Platz, da die ursprüngliche Rohbau-Deckenhöhe 2,50 m betrug und nach der Abhängung noch 2,30 m erreicht werden sollten. Im schmalen Flur mussten sich die Leitungen für Außen- und Fortluft mit den Abluftkanälen kreuzen.

In Zusammenarbeit zwischen der IGS Ingenieurgesellschaft Schneider mbH und den Kermi-Spezialisten wurde ein Sonderkreuzungsformstück entwickelt. Dieses U-förmige Formstück für die Außen- und Fortluftrohre ermöglichte es, die Abluftkanäle mit einem Flachkanalsystem darunter hindurchzuführen. Die Querschnittsfläche der Rohre blieb dabei erhalten. Pro Wohneinheit kamen zwei dieser Kreuzungsstücke zum Einsatz, um die erforderliche Deckenhöhe einzuhalten.

Ästhetik und Effizienz der Heiztechnik

Für einen harmonischen Gesamteindruck der Fassade wurden die Wetterschutzgitter in einer Sonderfarbe lackiert, passend zu den Fensterrahmen.

Kermi lieferte für das Sanierungsprojekt auch die Heiztechnik. Zum Einsatz kamen therm-x2 Ventil-Heizkörper, vertikale Verteo-Heizkörper mit planer Front für die Wohnungen sowie 72 Basic-50 Badheizkörper für die Bäder. Auch die Gewerbeeinheiten erhielten Heizkörper des Herstellers. Simone Schindler-Lorenz, Abteilungsleitung Modernisierung/Instandhaltung bei der WGL, bestätigte die langjährige Erfahrung des Unternehmens mit Kermi-Heizkörpern, die seit 30 Jahren aufgrund ihrer Materialqualität und Langlebigkeit eingesetzt werden.

Die Außen- und Fortluftzugänge wurden in der Außenwand installiert und später im Wärmedämmverbundsystem integriert.

IGS Ingenieurgesellschaft
Schneider

Die Außen- und Fortluftzugänge wurden in der Außenwand installiert und später im Wärmedämmverbundsystem integriert.

Realisierung unter Zeitdruck

Um den engen Zeitrahmen einzuhalten, wurden mehrere regionale Installationsunternehmen parallel beauftragt. Die Lüftungslösung, die als „Baukasten-System“ konzipiert ist, ließ sich laut Neukirchen auch von den primär auf Heizung spezialisierten Betrieben problemlos einbauen.

Das Sanierungsprojekt wurde trotz des ambitionierten Zeitplans und der baulichen Herausforderungen abgeschlossen. Die Zusammenarbeit mit Kermi trug zur Realisierung bei und schuf hochwertigen Wohnraum am Königsberger Platz. ■
Quelle: Kermi / fl