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Westfalen-Gruppe

3. Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht

CEO Dr. Thomas Perkmann mit den Kolleginnen und Kollegen aus dem Nachhaltigkeitsteam der Westfalen-Gruppe.

Westfalen AG

CEO Dr. Thomas Perkmann mit den Kolleginnen und Kollegen aus dem Nachhaltigkeitsteam der Westfalen-Gruppe.

Es geht um den Weg zu Netto-Null-Emissionen bis 2030 – also die vollständige Reduzierung eigener Treibhausgasemissionen (Scope 1 und 2). Ergänzend hat sich Westfalen im Jahr 2025 ein ehrgeiziges THG-Intensitätsziel gesetzt: Bis 2030 soll die THG-Intensität (THG-Emissionen/EBIT) im Vergleich zu 2019 um 50 Prozent sinken. Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten und politischer Herausforderungen bleibt das Unternehmen im Bereich Nachhaltigkeit konsequent auf Kurs Richtung der Westfalen-Vision 2030, die eine deutliche Dekarbonisierung des eigenen Geschäftes und eine stärkere Ausrichtung als Anbieter zukunftsfähiger Energie-, Mobilitäts- Industriegase- und Gesundheitslösungen vorsieht. Dies belegt auch die erneute Auszeichnung mit der EcoVadis-Platinmedaille.

Im Geschäftsjahr 2025 konnte die Westfalen-Gruppe ihre Treibhausgasemissionen nach Scope 1 & 2 des Greenhouse Gas Protocols (GHG) im Vergleich zu 2019 um 72 Prozent reduzieren. Der Rückgang bei den Scope 1 & 2-Emissionen ist insbesondere auf den deutlich erhöhten Einsatz von Grünstrom bei stromintensiven Anwendungen zurückzuführen. Im Bereich Scope 3 (Kategorie 1 und 11) hat Westfalen die THG-Emissionen um 16 Prozent reduziert. Ziel ist es, bis 2030 im Vergleich zu 2019 die THG-Emissionen aus verkauften Energieträgern um 20 Prozent zu reduzieren. Die Zielerreichung gelingt, indem Westfalen den Fokus auf den Einsatz und den Verkauf von Energieträgern mit geringen THG-Emissionen weiter ausbaut. Dies lässt sich beispielsweise im Bereich Mobilität durch den Ausbau alternativer Antriebsenergien wie HVO oder E-Mobilität erzielen.

Dr. Thomas Perkmann, CEO der Westfalen-Gruppe, unterstreicht: „Indem wir unsere absoluten Emissionsreduktionsziele mit einem THG-Intensitätsziel kombinieren, schaffen wir Transparenz, Steuerbarkeit und eine belastbare Grundlage für die zukunftsfähige Aufstellung von Westfalen auch im Hinblick auf unsere Vision 2030. Alle unsere Geschäftsbereiche – Industrial Gases & Services, Energy Solutions, Mobility und Respiratory Homecare – investieren maßgeblich in zukunftsfähige Produkte und Lösungen. Damit unterstützen wir unsere Kundinnen und Kunden auf ihrem eigenen Transformationspfad.“


Die Berichterstattung erfolgt nach den Standards der Global Reporting Initiative (GRI) und berücksichtigt bereits erste Anforderungen der European Sustainability Reporting Standards (ESRS). Ausgewählte Kennzahlen wurden im Rahmen der Klimabilanzierung erneut durch einen externen Wirtschaftsprüfer geprüft. So bietet der Bericht Transparenz und Vergleichbarkeit für alle relevanten Zielgruppen. (DR)


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